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Über mich

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Heike

Buchleither, verwitwete Holzwarth, geborene Wolfmüller

Schon allein aus meinen diversen Nachnamen lässt sich ein wenig auf meine persönliche Lebensgeschichte rückschließen. Ich bin das Kind eines Babyboomer-Jahrgangs, in ganz normalen ländlichen Verhältnissen mit Geschwistern, Eltern und Großmüttern aufgewachsen.

Mein Vater war selbständig, meine Mutter hat – trotz fünf Kindern – immer zusätzlich noch gearbeitet. Dass ich als Mädchen auf eine „weiterführende Schule“ gehen durfte, war damals auf dem Land keine Selbstverständlichkeit.

Aus verschiedenen Umständen ergab sich schulisch eine kaufmännische Ausrichtung am Wirtschaftsgymnasium und anschließend eine Ausbildung im juristischen Bereich. Meine Ausbildung und Arbeit in einer Rechtsanwaltskanzlei erlaubte es mir, auch für meine persönliche Entwicklung viel mitzunehmen. Hans-Peter Autenrieth und Gerhard Jäger hier noch nachträglich meinen herzlichen Dank. Danach ergab sich eine langjährige Tätigkeit in der Buchhaltung eines Industrieunternehmens. Hier lernte ich viele Aspekte von Macht und Geld kennen. Jede Erfahrung war ein Schritt auf dem Weg meines Lebens und ich möchte nichts davon missen, denn es hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin.

Viel prägender waren persönliche Erlebnisse: Zuerst der frühe, freiwillige Tod meines jüngeren Bruders, der mir sehr nahe stand. Generationsbedingt starben dann meine Großmütter, wovon hier auch eine sehr bewusst entschieden hatte, dass es nun genug ist mit einer Lebensspanne von über 90 Jahren. Mit meinem ersten Ehemann habe ich dann die Zeit seiner schweren Erkrankung und das Abschiednehmen von diesem Leben auf eindrückliche Weise erlebt. Eine intensive Erfahrung, welche mir unter anderem auch die Erkenntnis brachte, warum ich keine leiblichen Kinder habe. Kurz darauf verstirbt meine Mutter an einem Herzinfarkt – plötzlich, ohne Ankündigung. Ein Tod, wie ihn viele sich wünschen.

Die Erkenntnis über die Endlichkeit dieses einen Lebens führte zur intensiven Beschäftigung damit. Wie lebt man „gut“ oder „richtig“? Wie nutzt man diese – kurze – Lebensspanne für die wichtigen Dinge? Welche Spuren wird man einmal hinterlassen? Viele offene Fragen. Und genau da begegnete ich Ayurveda – oder Ayurveda mir, …    Die erste Massage zu erhalten, war eine Offenbarung. Als Kundin gönnte ich mir das fortan regelmäßig. Eins führte zum anderen, ich machte die Ausbildung in ayurvedischer Massage und begann so meine Ayurveda-Laufbahn.

Zwangsläufig kommt man dabei mit dem Thema Bewegung in Kontakt. Das brachte mich zum Yoga und damit zu einer intensiven körperlichen Erfahrung und auch geistigen Heilung meiner inneren Wunden.

Sowohl im Yoga als auch im Ayurveda ist die Ernährung ein zentrales Thema. Es konnte nicht anders sein, als dass ich mich auch damit intensiv beschäftigt habe. Als überwiegend vegetarisch lebender Mensch kenne ich die Vorzüge einer toleranten ayurvedischen Küche und weiß diese Genüsse sehr zu schätzen.

Der Tod meines ersten Ehemannes und kurz darauf meiner Mutter, brachten in mir Themen zum Schwingen, die man sonst gern ausblendet. Verwurzelt im weltlichen Leben bin ich mir der Vergänglichkeit dieses Daseins durch diese persönlichen Erfahrungen sehr bewusst. Es war eine Fügung des Schicksals, dass beim Hospizverein in Bruchsal genau zum für mich richtigen Zeitpunkt eine Ausbildung zur Hospizbegleitung angeboten wurde. – Danke, Paul Stuhlmüller, für diesen Tipp! – Die Erfahrungen aus dieser Zeit sind mir in meiner täglichen Arbeit auch heute noch wertvolles Wissen. Ein tiefer Dank geht hier an Claudia Schäfer-Bolz. Dem Thema Hospiz fühle ich mich auch heute noch sehr verbunden, wenn auch eine aktive Hospizarbeit zur Zeit nicht sein kann.

Berufliche Gründe brachten mich in der Zeit des Alleinlebens in Kontakt mit meiner Freundin Jutta. Ich bin sicher, da waren höhere Mächte im Spiel. Unter normalen Umständen hätte ich diese Arbeit niemals ausgeübt, aber sie war wichtig, damit ich mit ihr – und damit mit meinem jetzigen Ehemann – in Kontakt kommen konnte. „Des Herrn Wege sind wunderbar…“ Auf ewig herzlichen Dank, liebe Jutta.

Mit meinem zweiten Ehemann bekam der Spruch „ich heirate eine Familie“ dann tatsächlichen Inhalt. Stiefsohn mit Enkel geben mir das Gefühl von Familie, die ich selbst nicht begründen konnte. Mein Mann Ralf hat sich auf mich so sehr eingelassen, dass er die Ausbildung zum Ayurveda-Koch gemacht hat. Er unterstützt mich in meiner Arbeit mit Ayurveda und Yoga auch sehr praktisch. Und unser Labrador-Mix Lennox rundet seit einem Jahr das Thema „eigene kleine Familie“ ab. Ich danke dem Leben für diese Geschenke.

In kritischen wie in leichten Zeiten war es mir auch immer eine große Stütze, gute und treue Freunde an meiner Seite zu wissen. Stellvertretend für alle möchte ich hier Melli G. und Ralf L. erwähnen und mich für eure Begleitung und euren Beistand in schönen und schwierigen Lebensmomenten ganz lieb und herzlich bedanken. Ich hoffe, das bleibt so.

Alle diese Erfahrungen und Schritte auf dem Lebensweg waren wichtig, mich dahin zu bringen, wo ich heute bin – und ich gehe weiter. Das Wohlergehen des Einzelnen ist wichtig. Wo es dem Individuum gut geht, geht es allen gut. Letztendlich stehen wir alle auf einer feinstofflichen Ebene in Verbindung. Deshalb ist es so wichtig, ein gutes, ehrbares Leben zu führen und diese Werte entsprechend weiterzugeben.

Mit Ayurveda, dem Wissen über das Leben, ist es mir möglich, andere darin zu unterstützen, ein gesundes, gutes und ehrbares Leben zu führen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Ich danke jedem, der bereit ist, sich auf meiner Ayurveda-Massagebank meinen Händen anzuvertrauen. Jedem, der mir sein offenes Ohr leiht für hilfreiche Hinweise in Bezug auf seine gesunde Ernährung und einen förderlichen Lebensstil, sei herzlich gedankt. Allen, die meinen Yoga-Unterricht besuchen, besucht haben oder noch besuchen werden – auch nur ein einziges Mal – lieben Dank, dass ich all diese Erfahrungen mit euch zusammen machen darf.

Zuviel Dankbarkeit? Gibt es nicht! Für ein gesundes und zufriedenes Leben kann man nicht dankbar genug sein.
Heute bietet sich die Gelegenheit, daran teilzuhaben.

Ich freue mich, dass wir uns begegnen.





 
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