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Ernährung

Ayurveda
„Du bist, was du isst!“ – Schon unsere Großmütter wussten, dass das Essen einen wesentlichen Einfluss auf unsere Persönlichkeit hat. Essen ist im Ayurveda ein ganz wichtiger Hauptpunkt, über welchen die Gesunderhaltung nachhaltig beeinflusst wird. Die meisten Krankheiten sind über Veränderungen in den Ernährungsgewohnheiten behandelbar und viele davon sogar dauerhaft positiv zu beeinflussen.

Eine ayurvedische Ernährung ist nicht zwangsläufig eine vegetarische oder vegane. Auch im Ayurveda wird empfohlen, auf Fleisch weitestgehend zu verzichten oder wenn, dann hauptsächlich „helles“ Fleisch zu sich zu nehmen, da dieses leichter verdaut und verstoffwechselt wird, als „dunkles“. Eine ayurvedische Küche ist aber grundsätzlich offen für alle üblichen und gängigen Lebensmittel.

Wichtig ist es, möglichst regionale und saisonale Produkte in der Küche einzusetzen. Das sind die Dinge, die in unserem Umfeld reifen und daher zu diesem Reifezeitpunkt von unserem Körper am besten verarbeitet werden können. Es ist auch wichtig, möglichst frisch zu kochen. Im Ayurveda wird auf Vorratshaltung mit Tiefkühlung möglichst verzichtet. Durch die vielfältigen ayurvedischen Verwertungs- und Zubereitungsmöglichkeiten von Lebensmitteln finden Reste gute Verwendung und ein Tiefkühlen oder anderweitiges Konservieren wird erst gar nicht erforderlich.

Einer der wichtigsten Grundsätze im Ayurveda ist, dass das Essen in Ruhe und einer liebevollen Atmosphäre zubereitet und in guter Gesellschaft verzehrt werden sollte. Kräuter können in der Küche vielfältige Anwendung finden, im Ayurveda werden sie auch gerne dazu benutzt, um über das Essen bei Befindlichkeitsstörungen wieder Wohlbefinden herzustellen.

Nutzen Sie hier mein Wissen als Ayurveda Gesundheits- und Ernährungsberaterin, auch in Zusammenarbeit mit meinem Ehemann Ralf, der ausgebildeter Ayurveda-Koch ist.

Vielen bekannt ist beispielsweise die anregende Wirkung von Ingwer. Diese Wurzel wird auch gern gegen Reiseübelkeit eingesetzt. Ingwerwasser ist im Ayurveda DAS Standardgetränk für einen guten Start in den Tag. Bei Kurkuma ist inzwischen sogar die Wissenschaft von der antibakteriellen Wirkung überzeugt. Dieses Gewürz ist in der ayurvedischen Küche nicht wegzudenken. Kleinen Kindern gibt man Fencheltee, wenn sie Verdauungsprobleme haben, im Ayurveda nimmt man Fenchelsamen in einer verdauungsfördernden Gewürzmischung („Tambul“) auf. Ghee (sprich: Gii) kannten unsere Großmütter in ghee-ähnlicher Forma als „Butterfett“. Ghee hat den Vorteil auch nach Monaten nicht ranzig zu werden – ohne jede Kühlung. Es eignet sich für die Zubereitung in Pfanne oder Topf, denn es kann hoch erhitzt werden und genauso schmeckt es als pure Zugabe zum morgendlichen Müsli.

Mit dem uraltem ayurvedischen Wissen, welches in Indien und anderen asiatischen Ländern glücklicherweise erhalten wurde, sind wir in der Lage, das einstmals auch hier in Europa vorhandene Kräuterwissen wieder zu beleben, welches bei uns im Mittelalter leider zumeist unterging. Im Ayurveda geht man noch weiter und versucht für jeden Menschen individuell die passenden Lebensmittel zu finden und auch über die Art und Weise der Zubereitung positiven Einfluss auf die Gesundheit zu nehmen.

Bei Störungen in der individuellen Konstitution wird über das Essen versucht, die Störung zu beseitigen. Hierbei spielen Kräuter aller Art, Wurzeln, Harze, Blüten usw. sowie die Zubereitung der verwendeten Lebensmittel eine wichtige Rolle.

Die im Ayurveda eingesetzten und verwendeten Kräuter und Gewürze sind meist für einen europäischen Gaumen erst mal gewöhnungsbedürftig. Oft kennen wir die Vielfalt, die es hier gibt, gar nicht mehr. Düfte und Gerüche sind unserem Gaumen und unserer Nase fremd geworden. Daher ist es ratsam beim ersten Kontakt mit ayurvedischen Gewürzen vorsichtig zu sein und sparsam damit umzugehen. Oft kann man sich auch darauf verlassen, dass das, was in der Nase gerade gut riecht, auch für diesen Tag, diese Stunde und dieses Essen genau das richtige Gewürz ist.

            

Probieren Sie es mal mit den Gewürzen in Ihrem Schrank aus. Vielleicht finden Sie ja auch bei sich mehr als (mit Rieselhilfen versetztes) Salz, (schon vor langer Zeit gemahlenen, weißen) Pfeffer und (ebenfalls längst gemahlenen) süßen Paprika.

Wenn Sie zu den glücklichen Menschen gehören, die einen Garten oder einen Balkon haben, dann trauen Sie sich einfach mal ein paar Gewürze und Kräuter anzupflanzen. Zur Not geht das auch auf dem Fensterbrett. Ein oder zwei Blätter frische Pfefferminze kleingehackt im Salat geben ihm „das gewisse Etwas“. Einige wenige Lavendelblättchen in der Bratensoße mitziehen lassen und jeder fragt sich, was das für eine besondere Note ist. Essen und seine Zubereitung kann sooo spannend sein!

Wenn Sie Lust auf mehr Informationen zum Thema Ernährung und Ayurveda haben, sprechen Sie mich bitte direkt an. Inzwischen gibt es auch viele Rezeptbücher im einschlägigen Handel zu diesem Thema.

Auch in diesem Bereich besuche ich immer wieder Fort- und Weiterbildungen. Künftig werden hier auch Informationen über Kochkurse u.ä. angeboten. Schauen Sie mal wieder vorbei…




 
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